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Schützenfest-Samstag 2001 Bier ist kalt genug für Olper Kehlen Positives Ergebnis der Bier- und Beffprobe / Fahne auf Dach des großen Zelts gehisst Olpe. 5,5 Grad Celsius – obwohl sehr unterschiedlich gemessen, zeigten beide Thermometer das Selbe an. Während Oberleutnant Meinolf Schneider gestern bei der Bier- und Beffprobe auf dem Festplatz der Olper Schützen sein altbewährtes “Fieberthermometer”–in den Gerstensaft hielt, setzten die Chefin der Krombacher Brauerei, Barbara Lambrecht-Schadeberg, und Technik-Geschäftsführer Erhard Fritzsche auf moderne Digitaltechnik bei der Temperaturmessung. Die Ergebnisse der altbewährten und der modernen Technik stimmten überein, so dass die Proben an allen Theken auf dem “Ümmerich” die Verantwortlichen zufrieden stellten. Mindestens ein Grad kälter als die in Gastwirtschaften geforderten sieben Grad muss das Bier beim Olper Schützenfest sein, damit es den Weg durch die durstigen Kehlen der Schützenfestbesucher antreten darf. Und dass das Pils auch in diesem Jahr wieder hervorragend mundet, davon überzeugten sich die Vorstandsmitglieder gleich, nachdem Oberleutnant Meinolf Schneider lautstark bekanntgegeben hatte, dass die Temperaturmessung erfolgreich verlaufen war. Zuvor hatten sich die Mitglieder des Schützenvorstands, die Vertreter der Krombacher Brauerei und einige Ehrengäste auf das Dach des großen Zelts begeben. Zunächst genossen die Versammelten den grandiosen Blick auf Olpe und Umgebung, bevor der neu erbaute Musikpavillon aus Schwindel erregender Höhe in Augenschein genommen wurde. Einhellige Meinung: Auch von dort oben aus macht das Bauwerk einen positiven Eindruck. Anschließend übergab Hauptmann Theo Süttmann, der derzeit die Aufgaben des Majors wahrnimmt, weil dieser als Regent der Schützen amtiert, die erste Biermarke an König Paul Imhäuser. Dann zogen zwei Schützen die grün-weiße Fahne empor, womit der inoffizielle Auftakt des Olper Schützenfests seinen Weg ging. Schon am Nachmittag hatten sich überwiegend ältere Schützen und ihre Partnerinnen im großen Zelt eingefunden, um sich abseits des abendlichen Trubels in beschaulicher Runde auf das diesjährige Schützenfest einzustimmen. Je später der Nachmittag, desto mehr Feierlustige machten sich auf in Südwestfalens größten Biergarten. Traditionell ist die Bier- und Beffprobe auch der Treffpunkt für Menschen aus nah und fern, die wenig mit dem eigentlichen Schützenwesen anzufangen wissen. Da auch kein Eintritt erhoben wird und ein Großteil der Tanzfläche durch eine nur an diesem Abend aufgebaute Theke in Beschlag genommen wird, kommt am Freitag vor dem eigentlichen Fest stets echte Biergarten-Atmosphäre auf. Heute nimmt das eigentliche Schützenfest seinen Auftakt, bevor am Montag der neue Regent der St.-Sebastianus-Schützen erkoren wird. Schon jetzt machen an den Biertischen und unter den prächtigen Linden geflüsterte Geheimtipps die Runde, wer im Jahr 2001 “draufhalten” will.win |
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Montag, 09.07.2001 (Berichte Korporalschaftsversammlungen) |
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